Twee Fischköpp sagen danke

Mittlerweile sind wir seit über einem Monat wieder in Deutschland, haben viele liebe Menschen wiedergesehen, ihnen persönlich über unsere Reise berichtet – und können mit etwas Abstand auf diese wunderbare Zeit zurückblicken.

Durch unsere Weltreise haben wir so viel über die bereisten Länder gelernt. Aber auch festgestellt: Beim Reisen geht es nicht immer nur um Sehenswürdigkeiten, um Kirchen, Museen und Monumente, sondern darum, das Leben kennenzulernen. Was und wie essen die Menschen? Wie kaufen sie ein? Was tun sie gegen extreme Klimata? Wie kümmern sie sich um ihre Familien? Kurz: Wie leben sie? Natürlich gewährt das Reisen nur einen kleinen und beschränkten Einblick. Aber auf den Straßen, in klimatisierten Malls oder bei fliegenden Händlern, in weitläufigen Essenshallen oder engen Imbissbuden erhält man doch eine Idee. Wie unterschiedlich sie doch sind, die Menschen dieser Welt.

Und irgendwie sind wir doch alle gleich. Gesichtsausdrücke und Gestiken, selbst der Tonfall in den fremdesten Sprachen verrieten uns so oft, was unser Gegenüber meinte. Nichts verstehen, und doch alles verstehen. Wie häufig haben wir ein vertrautes Lächeln einer wildfremden Person wertgeschätzt. Und wie oft haben wir Personen zunächst falsch eingeschätzt, eine freundliche Geste für Betrug gehalten. Fast immer wurden wir eines Besseren belehrt: Menschen sind freundlich. Ja, viele wollen etwas verkaufen oder ihren Nutzen aus einer Situation ziehen. Aber im Zweifelsfall wollen sie nur helfen. Verwirrten Touristen wie uns den Weg weisen. Dem Fremden zeigen, wie etwas funktioniert. Oder aus Interesse an der Andersartigkeit einfach nur ein Gespräch anfangen. Wir sind sehr dankbar, in so manche zunächst fragwürdige Situationen hineingeraten zu sein, um am Ende noch mehr ans Gute im Menschen zu glauben.

Danke Japan. Danke Taiwan. Danke Vietnam. Danke Kambodscha. Oh, Kambodscha! Danke Thailand. Danke Singapur. Danke Malaysia. Danke Neuseeland. Danke Französisch Polynesien. Danke Chile. Danke Bolivien. Du warst echt so was von kalt! Danke Peru. Danke Mexiko. Und trotz allem: Danke Kuba!

Jetzt geht es weiter zu neuen Orten und Abenteuern.

Euer Jens und eure Lisa

2 Antworten auf „Twee Fischköpp sagen danke“

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